die zusammenarbeiter

Die Zusammenarbeiter
Gesellschaft von Architekten mbH
Köpenicker Straße 48/49 D
10179 Berlin
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F +49 30 65 79 84 75
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Wir aktivieren Stadt.
Unsere Arbeit verbindet Programmentwicklung, Prozesssteuerung und Architektur.
Im Sinne unseres offenen Netzwerkgedankens bilden wir projektbezogene Kooperationen.

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Das Programm definiert Themen, Abläufe und Aktionsradien.

Wir stellen bewährte Programme zur Verfügung und entwickeln gemeinsam mit den Akteuren neue.

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Der Prozess organisiert den Weg ins Ziel. Hierzu sind eindeutige Regeln sowie ein Mix aus bewährten und neuen Methoden erforderlich. Projekte benötigen klar definierte Programme sowie gut organisierte und begleitete Prozesse, um übergeordnete Ziele zu erreichen.

Wir steuern den gesamten Prozess von der Idee bis zur Realisierung. Alternativ dazu befähigen wir in Seminaren und Workshops zur Selbststeuerung (Module). In schwierig erscheinenden Situationen laufender Projekte bieten wir Analyse und Beratung zu Wegen und Auswegen.

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Unsere Projekte entstehen aus Interesse an urbanen Lebensformen sowie nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie finden ihre Ausprägung im gemeinsamen Bauen, in ausdifferenzierten Wohnformen, in neuen Kommunikationsformen und in selbstbestimmter, gesellschaftlicher Aktion.

Als planende und ausführende Architekten bieten wir alle Leistungen an, von der Grundlagenermittlung bis zur Dokumentation.

Zwillingshaus Lohmühlenstrasse

Zwillingshaus Lohmühlenstrasse

Idee und Entwurf zu dem Projekt Zwillingshaus Lohmühlenstraße entstanden 2007 als Diplomarbeit von Till Degenhardt. Für die Umsetzung gründete er zusammen mit Christian Schöningh die Arbeitsgemeinschaft Zwillingshaus, die später in dem Büro Die Zusammenarbeiter aufging.

Das Baugemeinschaftshaus für acht Parteien ist so konzipiert, dass innerhalb eines gemeinschaftlichen Rahmens ein möglichst großer individueller Spielraum entsteht. Das Modul als gestalterisches Mittel ist Grundlage der Planung vom Wohnungszuschnitt über die Grundrissorganisation bis hin zum Fassadenentwurf und findet sich auch als Element der Baukonstruktion wieder. Die doppelgeschossigen Wohnungen wirken im Inneren wie aufeinandergestapelte Einfamilienhäuser.

Für das Projekt wurde trotz des hohen Verglasungsanteils der damalige KfW 40 Standard erreicht, indem Gründungspfähle, die aufgrund örtlicher Gegebenheiten erforderlich waren, zur Gas-Wärmepumpe-betriebenen Erdwärmenutzung aktiviert wurden.

KarLoh

KarLoh

ist ein reiner Wohnungsneubau in Treptow mit 21 Parteien. Hauptanliegen der Bewohner ist ein hoher energetischer Standard, sowie Flexibilität der Grundrisse auch im Hinblick auf die sich wandelnden Familienkonstellationen in verschiedenen Lebensabschnitten.

Die zentrale Erschließung über nur einen Treppenraum mit Laubengängen im Hof ermöglicht unterschiedlichste Wohnungszuschnitte. Am Anfang der Planung stand das gemeinsame "puzzlen", so dass jede Wohnungsgröße nach Wunsch fast quadratmetergenau entstehen konnte. Spätere Wohnungsteilungen oder Maisonettelösungen sind leicht realisierbar und erlauben die Anpassung des Wohnraums an veränderte Bedürfnisse. Das Erdgeschoss wendet sich mit großflächig verglastem Gemeinschaftsraum und einer transparent gestalteten Eingangssituation dem Straßenraum zu, der geschützte Innenhof wird von der Gemeinschaft weitgehend in Eigenregie gestaltet und während der Nutzung laufend verändert und vervollständigt.

Südwestsonne

Südwestsonne

Die Initiative zum Projekt Südwestsonne in Berlin-Friedrichshain entstand aus dem Anliegen der Architektin, dem Verein NiWo e.V. für die ambulante Hospizarbeit Räume für das "wohnen bis zuletzt" in vertrauter Umgebung und Nachbarschaft zu schaffen. Die Teilnahme des NiWo e.V. an der entstehenden Baugemeinschaft war lange unsicher. Nur die Ausdauer und ideelle Überzeugtheit der Baugruppenmitglieder konnte es dem auf Spendengelder angewiesenen Verein ermöglichen, die Investition in einen Neubau langfristig aufzustellen.

Die acht Wohnungseigentümer nutzen die zwölf Wohnungen selbst oder vermieten diese. NiWo e.V. betreibt Vereinsbüro und Seminarräume, sowie fünf als Gemeinschaftswohnung zusammengeschlossene Mietappartements mit Anschluss an eine Hausgemeinschaft. Alle sollen den am Garten gelegenen Gemeinschaftsraum nutzen.

Die Zusammenarbeiter begleiteten die Gruppe eng in ihrem Ringen um die selbstgesteckten Ziele entlang des gesamten Prozesses der Gruppenfindung, Planung und Umsetzung.

Spreefeld Berlin

Spreefeld Berlin

ist ein gemeinschaftliches Neubauvorhaben für überwiegende Wohnnutzung, ergänzt um Räume für gewerbliche, gemeinschaftliche und noch nicht feststehende Nutzungen mit insgesamt knapp 8.000 qm Nutzfläche. Ziel ist, das Potenzial des Ortes am Spreeufer für die zukünftigen Nutzer ebenso wie für die nähere Umgebung und im Zuge des gesamten innerstädtischen Spreeufers zu entdecken und umzusetzen. Große Teile des Grundstücks werden für eine öffentliche/offene Nutzung bereitgestellt.

Das Projekt wird in der Rechtsform einer Genossenschaft realisiert, die nach Fertigstellung des Bauvorhabens fortbestehen und die Wohnungen an die Mitglieder vermieten soll. Gemeinschaft und Solidarität prägen die Planungsvorgaben ebenso wie gute Architektur, niedrige Kosten und ressourcensparendes Vorgehen in Bau- und Betriebsphase. Drei Architekturbüros planen arbeitsteilig und ergänzend, um verschiedene Kompetenzen und Erfahrungen zu integrieren und zu neuartigen Ansätzen zu kommen.

Gartenhaus Krüllsstraße

Gartenhaus Krüllsstraße

Das Projekt Gartenhaus Krüllsstraße ist ein klassisches Baugemeinschaftsprojekt.

Die Projektgrundsätze und die räumliche Struktur wurden im Dialog mit späteren Nutzern entwickelt. Einfachheit und Vielfalt sind die Prinzipien, die eine Gruppe von 80 Menschen im Alter zwischen 30 und 70 Jahren zusammenhalten. Sie planen einen schlichten energieeffizienten Neubau, in dem knapp 40 Wohneinheiten zwischen 65 und 145 qm über ein gemeinsames Treppenhaus erschlossen werden. Als Ort für den gemeinsamen Rückzug entsteht ein großzügiger Sonnengarten auf dem Dach.

Studentendorf Adlershof

Studentendorf Adlershof

Im Berliner Südosten liegt der Forschungs- und Fakultätsstandort Adlershof. In Kooperation mit der Studentendorf Schlachtensee eG als zukünftiger Betreiber planen Die Zusammenarbeiter ein akademisches Wohnquartier.

10 Baukörper werden so zueinander angeordnet, dass sie auf dem Grundstück eine lockere Bebauung und damit den Quartierscharakter erzeugen. Der Eingang zum Wohncampus erfolgt über den Dorfplatz, der umrahmt ist von kleinen Läden und Cafés, einer Kita und der Verwaltung des Studentendorfs. In der gärtnerisch gestalteten Freifläche stehen über Eck verbundene Baukörper, die über eine gemeinsame Treppe erschlossen werden. Ein für alle Häuser gleiches Konstruktionsprinzip erlaubt eine günstige Bauweise sowie eine vielfältige Verteilung von Einzel-, Doppelapartments und Wohngemeinschaften.

Die Außenfassade aus wärmegedämmten Holzrahmenbauelementen erreicht für sämtliche Wohnflächen das Passivhausniveau.

Till Degenhardt

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Zwillingshaus Lohmühlenstraße (Entwicklung Entwurf Ausführung) / Spreefeld Berlin (Konzeption) / Gartenhaus Krüllsstraße (Entwicklung Entwurf)
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Geschäftsführer seit 2009 / Für andere und eigene Büros 2006 — 2009 / Freischaffender Architekt seit 2009 / Architekturstudium FH Potsdam 2000 — 2007 / Tischlerlehre 1997 — 2000

Claudia Sieper

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Gartenhaus Krüllsstraße (Entwicklung Entwurf) / Studentendorf Adlershof (Entwurf)
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Geschäftsführerin seit 2011 / Für andere Büros 1999 — 2010 / Freischaffende Architektin seit 2010 / Architekturstudium Uni Wuppertal 1995 — 2001 / Bauzeichnerlehre 1993 — 1995

Angelika Drescher

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KarLoh (Entwicklung Steuerung) / Spreefeld Berlin (Entwicklung Steuerung) / Südwestsonne (Steuerung)
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Geschäftsführerin seit 2009 / Für andere und eigene Büros 1995 — 2009 / Freischaffende Architektin seit 2002 / Studium Electronic Business UdK 2002 — 2006 / Architekturstudium Uni Kassel 1989 — 1995

Christian Schöningh

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Wohnetagen Steinstrasse (Entwicklung Entwurf Steuerung) / Studentendorf Schlachtensee (Entwicklung) / ExRotaprint (Entwicklung Steuerung) / KarLoh (Entwicklung Steuerung) / Zwillingshaus Lohmühlenstraße (Entwicklung Steuerung Ausführung) / Spreefeld Berlin (Entwicklung Vorentwurf Steuerung) / Studentendorf Adlershof (Entwicklung Entwurf)
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Geschäftsführer seit 2009 / Für eigene Büros 1986 — 2009 / Freischaffender Architekt seit 1991 / Architekturstudium TU Berlin 1980 — 1987

Heidrun Sinram

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Sanierung Lottumstrasse e.V. (Entwicklung Steuerung) / Spreefeld Berlin (Entwicklung Steuerung) / Gut Stolzenhagen (Steuerung Geschäftsführung) / KarLoh (Steuerung) / Südwestsonne (Steuerung)
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Gesellschafterin ab 2012 / Für andere Büros 1996 — 2009 / Kauffrau seit 2002 / Geschäftsführende Genossenschaftlerin / Gut Stolzenhagen eG seit 2007
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